Kommentare zu: Die Zeitung in Zeiten der Finanzkrise https://annalist.noblogs.org/post/2009/02/19/die-zeitung-in-zeiten-der-finanzkrise/ Innenansichten Thu, 19 Feb 2009 10:37:50 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Von: Oliver Kurlvink https://annalist.noblogs.org/post/2009/02/19/die-zeitung-in-zeiten-der-finanzkrise/#comment-1164 Thu, 19 Feb 2009 10:37:50 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/02/19/die-zeitung-in-zeiten-der-finanzkrise/#comment-1164 Meine Nutzung sieht folgendermaßen aus: Ich lese keine Zeitungen und auch keine Zeitschriften/Magazine, sondern ausschließlich online, sowohl Blogs als auch Nachrichtenseiten. Gedruckte Zeitungen haben sich bei mir disqualifiziert, da sie inaktuell sind („News von gestern“) und nicht langfristig recherchieren. Schon der Bezug auf einen Artikel der Ausgabe in der letzten Woche scheint die meisten Zeitungen zu überfordern. Wenn also der Vorteil – Langsamkeit und Recherche – nicht genutzt wird, so sehe ich keinen Grund zur Nutzung.

Als Ausnahme sehe ich die ZEIT an, dessen Artikel ich sehr gerne lese. Die gedruckte Zeitung hat allerdings wieder so ein sperriges Format, dass ich es in meinem Leben nicht unterbringen kann. Glücklicherweise werden noch Newsletter und Feeds angeboten. Die ZEIT in einem kleineren Format, dafür täglich, würde meinem Leseverhalten entsprechen.

Online finde ich vernünftig recherchierte Artikel dagegen maximal (=selten) in Blogs. Niemals auf „richtigen“ Nachrichtenseiten. Wenn fast alle Nachrichtenseiten entweder über Nichtigkeiten berichten oder Agenturmeldungen durchschleifen, so sehe ich auch nur wenig Gründe, diese zu nutzen, außer zur Zersteuerung und einen groben (egalen) Überblick.

Überhaupt ist die Relevanz von „Nachrichten“ für das tägliche Leben eher gering. Stattdessen interessieren mich Hintergründe zu von mir ausgewählten Themenbereichen. Das bieten wenige Medien. Entweder mangelt es wie gesagt an der Recherche oder das Format passt nicht in mein Leben. Ebenfalls schlimm: Wenn Redakteure keine Fakten verbreiten, sondern bewerten und somit die Aussage des Artikels formen.

Die Frage, die zu klären ist, ist also eher, wo Zeitschriften, Magazine und Zeitungen inhaltlich hin möchten und in welchem Format zu welchem Preis sie dies tun möchten. Der Weg scheint momentan eher in Richtung Kostenminimierung im Stil von rp-online.de zu gehen, was den Untergang durch steigende Irrelevanz nur beschleunigen wird, sowohl online als auch offline.

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Von: blauebirke https://annalist.noblogs.org/post/2009/02/19/die-zeitung-in-zeiten-der-finanzkrise/#comment-1163 Thu, 19 Feb 2009 07:55:40 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/02/19/die-zeitung-in-zeiten-der-finanzkrise/#comment-1163 Charlie Rose ist auch auf Googlevideo verfügbar und somit auch ohne Flash zugänglich (inklusive Herunterladen):

http://video.google.com/…id=-3817658677236015969

Dailyshow leider nicht (so weit ich das sehen kann).

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Von: Benni Bärmann https://annalist.noblogs.org/post/2009/02/19/die-zeitung-in-zeiten-der-finanzkrise/#comment-1162 Thu, 19 Feb 2009 07:25:04 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/02/19/die-zeitung-in-zeiten-der-finanzkrise/#comment-1162 Ich denke es geht dabei um mehr als blos um Konkurrenz zwischen Internet und Zeitungen. Es geht um einen Strukturwandel der Öffentlichkeit in dem sich beide verändern. Erste Gedanken dazu hab ich hier aufgeschrieben: http://www.keimform.de/…vestream-zum-lifestream/

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Von: Kerstin https://annalist.noblogs.org/post/2009/02/19/die-zeitung-in-zeiten-der-finanzkrise/#comment-1161 Thu, 19 Feb 2009 05:34:03 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/02/19/die-zeitung-in-zeiten-der-finanzkrise/#comment-1161 Ich denke mal, wenn sich gerade „linke“ Medien wieder auf den ursprung besinnen und wieder kritischer werden und wieder informieren statt von der Bildzeitung abzuschreiben, dann löst sich das Finanzierungsproblem von alleine.

Stellenweise sind die Artikel nur noch übel, was lernen Journalisten eigentlich seit neuestem in der Ausbildung?

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