Kommentare zu: Paranoia https://annalist.noblogs.org/post/2009/11/01/paranoia/ Innenansichten Thu, 03 Dec 2009 08:40:10 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Von: Flug Bangkok https://annalist.noblogs.org/post/2009/11/01/paranoia/#comment-1554 Thu, 03 Dec 2009 08:40:10 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/11/01/paranoia/#comment-1554 <p>Zu Miro:</p>
<p>Ich bin absolut der Meinung, dass Kinder besser hören, als ihre Eltern und deshalb kommt es oft zu Missverständnissen und dies führt widerum zu unnötigem Streit.</p>
<p>Am Ende haben sich alle wieder lieb, doch vorher muss wild diskutiert werden und man fragt sich als Kind "Wofür"!</p>

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Von: stimmviech https://annalist.noblogs.org/post/2009/11/01/paranoia/#comment-1553 Wed, 11 Nov 2009 20:18:02 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/11/01/paranoia/#comment-1553 Das Ignorieren der Überwachung ist sicher eine mögliche Strategie, ich bezweifele, daß es meine wäre. Ich könnte mir vorstellen, daß ich meine eigenen Räume sowohl offen als auch verdeckt videoüberwachen würde. Da ich das in meinem Laden so praktiziere, weiß ich, daß das ohne großen Aufwand funktionier. Es reichen einige batteriebetriebene stealth cams. Zumindest würde ich stasi2.0 beim erneuten Eindringen in die Wohnung erwischen, eine offene Kommunikation dieseer Überwachung würde staatliche Stellen beim Verwanzen doch verunsichern. Man muß aber für sowas einmal die entsprechende Persönlichkeit haben und ist dann damit auch nicht gefeit gegenüber technischer Fernüberwachung. Die miami vice Folge “ lend me an ear“ thematisiert übrigens die Überwachungsparanoia und ich müßte sicher aufpassen, nicht wie die Hauptfigur der Folge zu enden.

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Von: Anne Roth https://annalist.noblogs.org/post/2009/11/01/paranoia/#comment-1552 Tue, 10 Nov 2009 20:52:39 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/11/01/paranoia/#comment-1552 ..für die vielen Tips. Ich habe mich in den letzten zwei Jahren mit diversen Leuten über Abhörmaßnehmen, insbesondere Wanzen, unterhalten und mein Fazit ist, dass ich sie, wenn sie gut sind, nicht finden werde. Allein das viele darüber Nachdenken würde mich verrückter machen als ich gern bin, deswegen ziehe ich vor, nicht so viel darüber nachzudenken. Moderne Wanzen senden nicht die ganze Zeit, sondern zeichnen auf und senden, wenn niemand zuhause ist. Und sind so klein, dass wir die Fußleisten abmontieren müssten. Und dann wären wir immer noch nicht sicher, dass keine da sind.

Da lasse ich die Fußleisten lieber dran, und installiere nicht alle paar Monate neu, sondern denke mir, dass gut sein kann, dass abgehört wird. Und lebe damit. Und wenn es mich nervt, dann schreibe ich darüber.

Was nicht heißen soll, dass es nicht an sich eine gute Sache wäre, sich vor ungerechtfertigter Abhörerei zu schützen. Nur muss man nie glauben, dass irgenwas völlig sicher sei – den Fehler behauptet ja ‚die andere Seite‘ ständig zu machen: das Erreichen von Sicherheit durch immer mehr Suchen nach dem, was Sicherheit verhindern könnte. Ich halte das für den falschen Weg.

Und nutze meine Zeit lieber anders.

Aber wie gesagt: danke für die vielen Tips. Es gibt immer noch etwas dazu lernen, was nie schadet. Zudem es gut tut zu sehen, dass wir damit nicht allein sind.

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Von: moep https://annalist.noblogs.org/post/2009/11/01/paranoia/#comment-1551 Tue, 10 Nov 2009 17:47:44 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/11/01/paranoia/#comment-1551 Wenn du ganz sicher gehen willst, oder wenigstens sicherer gehen willst, kannst du dir aus dem Spy-Shop deines vertrauens einen Wanzendetektor holen. Die habe ich bisher in zwei Varianten gesehen. Einmal die teure Variante, die eigentlich alle Frequenzbereiche erfaßt und dann die preiswerte, die eben nur die einfachen Wanzen aufspüren kann. Die fangen so bei ca. €50 an, wenn ich mich recht erinnere.

Dein Notebook solltest du auf alle Fälle neu installieren und vielleicht mal auf hardwareseitige Keylogger prüfen. Selbst wenn du eine USB-Tastatur anschließ, kann es sein, daß die zusätzlich noch softwareseitig die USB-Ports auf Tastatureingaben abgefragt werden. Ansonsten kannst du Dein Schlafzimmer ja auch schonmal einer visuellen Kontrolle unterziehen und dann vor allem in den Ecken nachschauen, die du sonst gerne links liegen läßt.

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Von: Wanze https://annalist.noblogs.org/post/2009/11/01/paranoia/#comment-1550 Sun, 08 Nov 2009 10:00:28 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/11/01/paranoia/#comment-1550 Ob ein Handy sendet kannst Du ganz leicht rausfinden, wenn Du dieses entweder direkt neben einem Telefon mit Analoganschluss legst (nicht DSL, da werden die hoeheren Freuenzen rausgefiltert) oder direkt auf ein analoges Radio mit UKW-Frequenz legst.
Beim Ein- und Ausschalten des Handys (oder beim Telefonieren) gibst da bei jedem ein knacken. Wenn es zwischendurch ein Knacken gibt, dann kann es sein das ein Sender ausgefallen ist, wenn das regelmäßig alle Stunde passiert, sind es stumme SMS. Wenn das Knacken kontinuierlich stattfindet, wird das Handy wohl als Wanze verwendet.
Wieso das Knacken zu hoeren ist, ist mir physikalisch nicht ganz klar, da eigentlich 800-900 MHZ als Uebertragungsfrequenz fur GMS benutzt wird.

Ansonsten dürfte es sich für Euch wohl lohnen, einen Wanzendedektor für 100 Euro zu kaufen.

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Von: Momo https://annalist.noblogs.org/post/2009/11/01/paranoia/#comment-1549 Fri, 06 Nov 2009 16:03:07 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/11/01/paranoia/#comment-1549 Das mit dem Fiepen kriegst du relativ einfach raus, indem du mal die Sicherung raus machst. Wenn es aufhört, ist es irgendwas, was an deinem Hausstrom hängt. Wenn es noch da ist, kontrollier mal alles batteriebetriebene in deinem Schlafzimmer. Wenn das Geräusch im alten Schlafzimmer schon war, wird es vermutlich auch im Neuen sein, sofern du alle (technischen) Gegenstände vom alten ins neue Schlafzimmer gepackt hast.

Und was das Thinkpad betrifft: Mach es platt, mach das Betriebssystem neu drauf, verschlüssel es und erfreue dich daran, dass du deinen Rechner wieder benutzen kannst. 🙂

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Von: Stimmviech https://annalist.noblogs.org/post/2009/11/01/paranoia/#comment-1548 Thu, 05 Nov 2009 01:14:02 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/11/01/paranoia/#comment-1548 Wer bei Feliks war, war bereits bei der Stasi und nicht auf dem Weg dahin. Der Weg des geringsten Widerstands wäre ein normales Ossileben mit Dienst bei der NVA gewesen und nicht die durch Feliksmitgliedschaft bekundete Bereitschaft, Menschen so zu zersetzen, wie es Euch nun passiert. Mein Instinkt sagt mir, daß Andrej durchaus Führer der militanten Gruppe sein könnte. Meine rechtsstaatliche Neigung aber auch, daß man vom Rechtsstaatlichen Weg der Ermittlungen schon mit der vor Jahren begonnenen Überwachung abgekommen ist. Übrigens eine Parallele zur Stasi, die , wenn sie mit ihren Ermittlungen nicht weiterkam, einfach was konstruiert hat und die Zersetzung ganzer Familien fortgesetzt hat. Mein Mitleid mit Euch hält sich in Grenzen, weil ihr letztlich Kommunisten seid und nun Eure eigene Medizin schlucken dürft. Trotzdem kritisiere ich die gegen Euch angewandten Methoden, eben weil ich in einem gemäßigt vorgehenden Rechtsstaat leben möchte, dieser sich aber leider immer stärker deformiert. Zur Paranoia: ihr verkehrt in akademischen Kreisen, warum last ihr nicht regelmäßig von befreundeten Elektrotechnikern die Wohnung entwanzen?

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Von: Anne Roth https://annalist.noblogs.org/post/2009/11/01/paranoia/#comment-1547 Wed, 04 Nov 2009 21:26:00 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/11/01/paranoia/#comment-1547 Die hier beschriebene Paranoia (die entstehen könnte, die ich aber glücklicherweise nicht habe), ist nicht die von Andrej Holm, sondern meine. In meinem Leben gibt es keine Stasi-Mitarbeit, ganz egal, wie das definiert wird. Insofern finde ich den hingerotzten Kommentar etwas unsauber. Sippenhaft ist vorbei, dachte ich.

Mir scheint, dass Deine Bemerkung weniger mit dem Ärger zu tun hat, dass ich hier gegen Überwachung anschreibe, als eher mit dem Bedürfnis, die dreimonatige Zugehörigkeit von Andrej zu einem Stasi-Wachregiment nochmal auspacken zu können.

Das ist kein Geheimnis. Das ist auch kein Glanzstück seiner Biographie, aber ich jedenfalls finde, dass es ein Unterschied ist, ob jemand aktiv an Stasi-Überwachung beteiligt war, oder ob er mit 18 den Weg des geringsten Widerstands ging und sich für ein Wachregiment verpflichtete. Mit der Option, eine Stasi-Laufbahn einzuschlagen, keine Frage. Verschwiege wird das übrigens auch nicht, aber ich sehe keine Notwendigkeit, das alle zwei Monate zu erwähnen.

Jetzt kann man sagen: Stasi ist Stasi, das ist ein Fehler, den er nicht hätte machen dürfen. Ich sehe das anders, aber letzten Endes kann ich das als Wessi nicht beurteilen, da bin ich mir ziemlich sicher.

Ich habe in meinem Leben auch schon sehr blöde Fehler gemacht, erst recht in dem Alter, und ich bin sehr froh, dass ich die nicht mehr aufgetischt kriege. Dass die keine Rolle spielen, wenn ich mich um einen Job bewerbe. Dass ich nie vor solchen Entscheidungen stand.

Die ganze Frage wird in einem Gespräch ausführlicher beleuchtet, das im Dezember 2007 in der taz zu lesen war: „Das sind keine legal erworbenen Informationen“. Es unterhalten sich drei DDR-Oppositionelle und Andrej über die Vergleichbarkeit der Stasi mit Überwachung durch das BKA.

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Von: stimmviech https://annalist.noblogs.org/post/2009/11/01/paranoia/#comment-1546 Wed, 04 Nov 2009 20:44:41 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/11/01/paranoia/#comment-1546 Es ist schon kurios, wenn Stasimitarbeiter ihre eigene Medizin verabreicht bekommen und darauf genauso paranoid reagieren wie seinerzeit die bespitzelten und zersetzten Bürgerrechtler. Ehe das hier jemand nicht kapiert: Andrej Holm war Stasimitarbeiter, was hier natürlich verschwiegen wird.

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Von: Sabine Engelhardt https://annalist.noblogs.org/post/2009/11/01/paranoia/#comment-1545 Wed, 04 Nov 2009 20:03:04 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/11/01/paranoia/#comment-1545 Hallo Anne,

ich hatte 2001 einen streßbedingten Hörsturz/Tinnitus, und ich wäre noch froh gewesen, wenn das einfach nur gefiept hätte. Tatsächlich gab es dabei kein einheitliches Geräusch. Außerdem war mein Hörvermögen eingeschränkt, einige Frequenzen fehlten ganz oder waren sehr gedämpft. Also einen Tinnitus würdest Du merken und dann freiwillig zum HNO-Arzt gehen, da bin ich mir sicher.

Außerdem tritt der Effekt natürlich nicht nur in einem bestimmten Raum auf. 😉

Ein paar typische Fiep-Quellen wurden ja schon genannt. Ich kenne noch das Fiepen von älteren TV-Geräten im Standby, und auch von meinem Desktop-PC geht ein gewisses Fiepen aus.

Gruß, Frosch

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