Kommentare zu: Was Wikipedia von Indymedia lernen könnte https://annalist.noblogs.org/post/2009/11/06/was-wikipedia-von-indymedia-lernen-k-nnte/ Innenansichten Tue, 24 Jan 2012 00:56:49 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Von: Genderquatsch mit Gabriele « DingoSaar https://annalist.noblogs.org/post/2009/11/06/was-wikipedia-von-indymedia-lernen-k-nnte/#comment-70169 Tue, 24 Jan 2012 00:56:49 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/11/06/was-wikipedia-von-indymedia-lernen-k-nnte/#comment-70169 […] für Weiterentwicklung an. Wird der unterbunden – sei es, weil „Streit“ wie in „Wikipedia“ und „indymedia“ nicht mehr sachlich geführt wird, sei es, weil ihm komplett ausgewichen wird – so entwickelt sich eine Gruppe nicht […]

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Von: rosarot-wundervoll oder realistisch mit Herzenswärme und Optimismus?! « Schlafwandler https://annalist.noblogs.org/post/2009/11/06/was-wikipedia-von-indymedia-lernen-k-nnte/#comment-4256 Wed, 20 Oct 2010 14:49:52 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/11/06/was-wikipedia-von-indymedia-lernen-k-nnte/#comment-4256 […] Dafür haben sie jetzt eine Millionenstrafe aufgebrummt bekommen. | Wikipedia in der Krise | Was Wikipedia von Indymedia lernen könnte | GREENER GADGETS | „[…]Zugleich setzt Washington mit dem Fernbleiben von US-Präsident […]

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Von: Hans https://annalist.noblogs.org/post/2009/11/06/was-wikipedia-von-indymedia-lernen-k-nnte/#comment-1563 Wed, 16 Dec 2009 21:52:29 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/11/06/was-wikipedia-von-indymedia-lernen-k-nnte/#comment-1563 Es ist klar dass Wikkipedia eine vollkommen andere Ausrichtung hat als Indymedia oder Altermedia. Die letzteren sind das Sprachrohr der jeweiligen Netzwerke rechts und links aussen vom main stream während Wikkipedia im Grunde ein main stream Medium ist dass im Geiste der zeit ein wenig linkslastig ist.

Man kann es nicht vergleichen da Wikkipedia ein Projekt öffentlichen Interesses ist ( Nachschlagewerk)während Indymedia und Altermedia Projekte geschlossener Gruppen sind.

Wikkipedia ist evolutionär Indymedia und Altermedia Revolutionär im Sinne gegen das etablierte System gerichtet, es sind deshalb beide natürlich einem gewissen Druck ausgesetzt.

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Von: Hans https://annalist.noblogs.org/post/2009/11/06/was-wikipedia-von-indymedia-lernen-k-nnte/#comment-1562 Wed, 16 Dec 2009 21:48:02 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/11/06/was-wikipedia-von-indymedia-lernen-k-nnte/#comment-1562 Es ist klar dass Wikkipedia eine vollkommen andere Ausrichtung hat als Indymedia oder Altermedia. Die letzteren sind das Sprachrohr der jeweiligen Netzwerke rechts und links aussen vom main stream während Wikkipedia im Grunde ein main stream Medium ist dass im Geiste der zeit ein wenig linkslastig ist.

man kann es nicht vergleichen da Wikkipedia ein Projekt öffentlichen Interesses ist ( Nachschlagwerk)während Indymedia und Altermedia Projekte geschlossener Gruppen sind.

Wikkipedia ist evolutionär Indymedia und Altermedia Revolutionär im Sinne gegen das etablierte System gerichtet sind deshalb sind beide natürlich einem gewissen Druck ausgesetzt.

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Von: imc-tech https://annalist.noblogs.org/post/2009/11/06/was-wikipedia-von-indymedia-lernen-k-nnte/#comment-1561 Fri, 06 Nov 2009 16:56:39 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/11/06/was-wikipedia-von-indymedia-lernen-k-nnte/#comment-1561 1997 gab es /. als Webseite die „user generated content“ angenommen hat.

Das direkte Veröffentlichen von Inhalten, auf der Startseite, ohne Verzögerung und Veränderung, gab es erst mit Indymedia im November 1999.

https://docs.indymedia.org/Global/ImcHistory

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Von: Thomas Fortuna https://annalist.noblogs.org/post/2009/11/06/was-wikipedia-von-indymedia-lernen-k-nnte/#comment-1560 Fri, 06 Nov 2009 16:45:35 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/11/06/was-wikipedia-von-indymedia-lernen-k-nnte/#comment-1560 Der Berliner Verfassungsschutz will mal wieder erklären was Linksextremismus ist (Siehe Website).
Da es schon Jahre her ist dass man wahrscheinlich vergleichbaren Blödsinn von den Schlapphüten lesen konnte wirds kaum spannender werden. Es geht um wie immer gewaltbereite Linke, also um uns alle. Das beste dabei ist der angekündigte ewige Vergleich von Links und Rechts. Das kann bei Claudia Schmid und ihrer tollen Truppe nur auf eine Gleichsetzung hinauslaufen. Immerhin hat sie dazu ihre Politologen bei landesweit bekannten Extremismusforschern angeworben. Keine Ahnung ob die Vorstellung dieser „Studie“ in der Öffentlichkeit stattfinden wird. Wenn ja: Kommt zahlreich und zeigt den Schlapphüten wie willkommen ihr immer gleicher Müll ist.

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Von: imc-tech https://annalist.noblogs.org/post/2009/11/06/was-wikipedia-von-indymedia-lernen-k-nnte/#comment-1559 Fri, 06 Nov 2009 16:45:16 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/11/06/was-wikipedia-von-indymedia-lernen-k-nnte/#comment-1559 Das Indymedia heute nicht ein zentrales Medium ist, hat sicher mit der fehlenden Technischen Weiterentwicklung zu tun.

Kommerzielle Firmen wie YouTube oder Flickr können viel einfacher und schneller umfangreiche Neuerungen einbauen.

Der Grund für die fehlende Weiterentwicklung von Indymedia, liegt aber nicht in der Moderation oder den fehlenden Ideen.

Indymedia hatte seit 2003 global mit Umfangreichen Repressionen zu kämpfen.
– Mehrere Server wurden beschlagnahmt
– Indymedia Domains von Internet Providern gesperrt (Türkei)
– Gezielte Angriffe gegen die selbst entwickelten Web-Anwendungen, DoS etc.

Diese Vorkommnisse haben das Netzwerk gelähmt und eine Weiterentwicklung verhindert. Es fehlte schlicht an Zeit.

Damit ist das Interesse an Indymedia deutlich zurück gegangen, weil kommerzielle Anbieter alles hübscher und einfacher machen.

Es gibt natürlich noch weitere Gründe.

Allen Leuten die hier an der Wikipedia Diskussion teilnehmen, kann ich nur ans Herz legen, sich an der Moderation von Wikipedia oder andere Seiten zu beteiligen.

So ein Realitätsabgleich eröffnet ganz andere Perspektiven.

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Von: AndreasP https://annalist.noblogs.org/post/2009/11/06/was-wikipedia-von-indymedia-lernen-k-nnte/#comment-1558 Fri, 06 Nov 2009 16:01:23 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/11/06/was-wikipedia-von-indymedia-lernen-k-nnte/#comment-1558 Danke, ein sehr interesanter und konstruktiver Vergleich. Als Ausweg sehe ich nur stärke Professionalisierung der Administration, vor allem durch bessere Streitschlichtungsmechanismen. Wikimedia Deutschland ist hier deutlich gefordert, kann aber leider offenkundig nicht über den eigenen Schatten springen.

Einen Punkt aus der imposanten Kausalkette möchte ich herausgreifen:

# Die Qualität nimmt ab
# Die Kritik nimmt zu

Diese Kauslität kann ich eigentlich für Wikipedia so nicht sehen. Die Kritik nimmt eher zu, weil die Zielefüllung des eigentlichen Ziels „Enzyklopädie“ (und damit die Qualität) zunimmt und wichtiger wird und daher die Zugangshürden inhaltlich und technisch immer höher werden. Bei fast allen der frustrierten Kritiker ist zu hören, dass ihnen mal ein Artikel gelöscht wurde, und zwar fast immer irgendetwas sehr randständiges oder selbstdarstellerisches. Ein anderer häufig genannter Punkt sind die fiktiven Personen aus Fernsehserien. Was ist damit gewonnen, wenn es für jede Simpson-Figur einen eigenen Artikel gibt und nicht wie in der de.wikipedia einen Sammelartikel? Inhaltlich überhaupt nichts, in Sachen Benutzerfreundlichkeit auch nichts, dennoch habe ich das jetzt schon 100 mal gehört als Beispiel für „Zensur“. Das ist für mich vor allem ein PR-Defizit.

In manchen Ecken der Wikipedia mag die Quantität sporadisch durch das Löschen des ein oder anderen Artikels abnehmen (wenn auch sehr kurzfristig) und damit auch die Qualität aus Sicht einiger User, aber die Qualität des Gesamtsprojekts? Das sehe ich wirklich nicht.

Es ist auch wohlfeil, die Relevanz von allem und jedem zu propagieren, aber die Wikipedia operiert nicht wie Indymedia in quasi-rechtsfreien Räumen, sondern ganz bewusst im Rahmen des geltenden Urheberrechts und Datenschutzrechts. Dazu kommt noch der möglichst neutrale Standpunkt Da ist das alles nicht ganz so einfach wie es sich viele von außen reichlich naiv vorstellen.

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Von: Benni Bärmann https://annalist.noblogs.org/post/2009/11/06/was-wikipedia-von-indymedia-lernen-k-nnte/#comment-1557 Fri, 06 Nov 2009 15:40:57 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/11/06/was-wikipedia-von-indymedia-lernen-k-nnte/#comment-1557 Indymedia war sicherlich ein riesen Schritt vorwärts für den Bürgerjournalismus, aber zu behaupten, dass es die erste Seite mit user generated content gewesen wäre ist dann doch etwas viel. User generated content ist so alt wie das Netz selbst.

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Von: Torsten https://annalist.noblogs.org/post/2009/11/06/was-wikipedia-von-indymedia-lernen-k-nnte/#comment-1556 Fri, 06 Nov 2009 15:09:28 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2009/11/06/was-wikipedia-von-indymedia-lernen-k-nnte/#comment-1556 Ein interessanter Vergleich, doch Wikipedia und Indymedia unterscheiden sich in wesentlichen Punkten.

Oberstes Prinzip bei Wikipedia ist die Kollaboration, bei Indymedia hingegen werden Artikel weitgehend unverändert veröffentlicht.

Die Idee, Wikistress abzubauen ist ein guter Ansatz. Die Schleusen ganz weit aufzumachen oder die Wikipedia in sich selbst zu forken würde IMHO aber das Gegenteil bewirken – wenn jeder seine kleine Ecke hat, muss man sich nicht mehr um das Ganze kümmern – es wird sogar abgestraft. Nachher würden nur noch Artikel in dem „irrelevanten“ Teil der Wikipedia abgeladen und keiner kümmert sich mehr darum, die Artikel auf ein gewisses Niveau zu heben. In der englischen Wikipedia kann man das schon besichtigen: Boxen mit konkreten Verbesserungswünschen hängen über Jahre in den Artikeln.

Stattdessen wären Überarbeitungen in der Usability und die Stärkung der Redaktionen notwendig. Es gab schon viele Ansätze, das Erstellen von Artikeln zu vereinfachen – man gibt Name, Geburtsdatum und zwei Sätze ein – und schon hat man einen formal korrekten Stub, der auch gut aussieht. Wenn dann noch ein erfahrener Wikipedia-Autor direkt auf Knopfdruck erreichbar ist, um Neulinge zu beraten, dann würden sich beide Seiten nicht so schnell feindlich gegenüberstehen.

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