Kommentare zu: Amnesty startet Kampagne gegen Polizeigewalt https://annalist.noblogs.org/post/2010/07/10/amnesty-startet-kampagne-gegen-polizeigewalt/ Innenansichten Sun, 13 Nov 2011 15:58:20 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Von: PydaySwonySab https://annalist.noblogs.org/post/2010/07/10/amnesty-startet-kampagne-gegen-polizeigewalt/#comment-49799 Sun, 13 Nov 2011 15:58:20 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2010/07/10/amnesty-startet-kampagne-gegen-polizeigewalt/#comment-49799 [url=http://pracorada.pl/2011/11/referencje-dla-pracownika/]referencje [/url]
[url=http://pracorada.pl/2011/11/referencje-dla-pracownika/]referencje wzor[/url]
[url=http://pracorada.pl/2011/11/staz-pracy/]
staz pracy[/url]

[url=http://pracorada.pl/2011/11/badania-okresowe-pracownikow/]badanie krwi[/url]

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Von: Anton Arthur https://annalist.noblogs.org/post/2010/07/10/amnesty-startet-kampagne-gegen-polizeigewalt/#comment-2235 Wed, 14 Jul 2010 18:14:55 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2010/07/10/amnesty-startet-kampagne-gegen-polizeigewalt/#comment-2235 Wo sich nun an diversen Stellen Menschen auf meinen Kommentar hier beziehen möchte ich kurz anmerken:

Ich persönlich befürworte die Maßnahme „Dokumentation durch Videoaufzeichnungen in Polizeirevieren“ durchaus.

Aber obwohl der provokant überspitzte Vergleich hinkt: die Argumentation, dass man damit Arbeitnehmer (sozusagen unter Generalverdacht) einer rund-um-die-Uhr-Überwachung aussetzt, ist sicher eine, mit der man von Seiten der Polzeigewerkschaften und ihrer Lobbyisten rechnen muss.
Und wer sich dann dafür einsetzt, dass Polizisten mit dieser Überwachung leben müssen, der sollte dabei genau aufpassen, wie er oder sie dann argumentiert – damit klar ist, dass Videoüberwachung am Arbeitsplatz auch in Zukunft eine Ausnahme bleibt und nicht die Regel wird.

Natürlich halte auch ich die Verhinderung und Aufklärung von „Übergriffen und Menschenrechtsverletzungen von Staatsorganen“ wichtiger als die Verhinderung und Aufklärung von „was auch immer LIDL seinen Mitarbeitern unterstellt“ – und so halte auch ich die eine Videoüberwachung für gerechtfertigt und die andere nicht.
Ich vertraue bloß nicht darauf, dass der Gesetzgeber das in alle Ewigkeit genau so sehen würde und nicht früher oder später ein CDU-Innenpolitiker daher kommt und sagt „wenn man Polizisten die Videoüberwachung zumuten kann, dann kann man das anderen Arbeitnehmern auch zumuten“.

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Von: Tim https://annalist.noblogs.org/post/2010/07/10/amnesty-startet-kampagne-gegen-polizeigewalt/#comment-2234 Wed, 14 Jul 2010 09:14:45 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2010/07/10/amnesty-startet-kampagne-gegen-polizeigewalt/#comment-2234 Amnesty International hat in einem Blogpost auf den von Anna Roth geäußerten Wunsch nach weiteren Erfahrungen reagiert:
http://www.amnestypolizei.de/node/113

Dort gehen wir auch auf den (hinkenden) Vergleich mit der Videoüberwachung von „Lidl-Kassiererinnen“ ein. Wir hoffen, damit unsere Argumente und Forderungen zu diesem Punkt verdeutlicht zu haben.

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Von: Sven https://annalist.noblogs.org/post/2010/07/10/amnesty-startet-kampagne-gegen-polizeigewalt/#comment-2233 Sun, 11 Jul 2010 19:40:35 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2010/07/10/amnesty-startet-kampagne-gegen-polizeigewalt/#comment-2233 Das müsste doch dem Innenminister peinlich sein. Deutschland ein Rechts Staat. Und jetzt steht er am Pranger.
Theo Waigel sagte mal bei Kerner „Frei ist der der tut was man ihm sagt“. Muss man die Aussagen einer Augenbraue kommentieren?
Da die Übergriffe schon seit mehreren Jahren dokumentiert werden muss es einfach geduldet und gewollt sein. Die Polizisten wollen doch auch frei sein, also tun sie was man ihnen sagt.

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Von: Anton Arthur https://annalist.noblogs.org/post/2010/07/10/amnesty-startet-kampagne-gegen-polizeigewalt/#comment-2232 Sun, 11 Jul 2010 12:34:17 +0000 http://annalist.noblogs.autistici.org/post/2010/07/10/amnesty-startet-kampagne-gegen-polizeigewalt/#comment-2232 Erfahrungsberichte dazu gibt es aus den USA. Siehe z.B. der Fall Paul Schene:
http://seattletimes.nwsource.com/…schene10m.html

Ich erinnere auch einen ähnlichen Fall aus New York (der zur Verurteilung und Schmerzensgeldzahlung führte), finde aber die Nachrichtenmeldung dazu gerade nicht wieder.

Es gibt aber auch Fälle, wo im entscheidenden Moment die Kamera aus gemacht wurde: http://www.youtube.com/watch?v=dLMRLdcfvHI

Auch wenn der Nutzen so eine Maßnahme verlockend ist: ich halte es arbeitsrechtlich für problematisch. Es gibt ja gute Gründe, warum Arbeitnehmer nicht rund um die Uhr zur Dokumentation eines eventuellen Fehlverhaltens Kamera-überwacht werden dürfen.
Wer das bei der Polizei erlauben will, sollte zumindest damit rechnen, dass das dann bald auch bei LIDL-Kassiereinnen erlaubt sein könnte.

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