Kommentare zu: Geert Lovink & Pit Schultz: Jugendjahre der Netzkritik https://annalist.noblogs.org/post/2010/12/11/geert-lovink-pit-schultz-jugendjahre-der-netzkritik/ Innenansichten Sat, 11 Dec 2010 14:42:40 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Von: Tom https://annalist.noblogs.org/post/2010/12/11/geert-lovink-pit-schultz-jugendjahre-der-netzkritik/#comment-8258 Sat, 11 Dec 2010 14:42:40 +0000 http://annalist.noblogs.org/?p=1242#comment-8258 IANAL, aber die beiden Lizenzbedingungen widersprechen sich tatsächlich. Es sei denn, damit wären explizit einzelne Artikel als „derivative work“ gemeint, was aber so nicht dasteht. Als Programmierer hätte man diesen „Mutex“ eigentlich bemerken müssen.
Ob 1995 tatsächlich nicht schon ein wenig spät für die Frühzeit des Netzes ist, halte ich zudem für fraglich. Da schimmert irgendwo genau der kritisierte Standpunkt, man befinde sich im Mittelpunkt der Welt, durch. Geschenkt, bekanntermassen ist jeder der Mittelpunt seiner Welt, egal wie angestregt er auch über den Tellerrand blinzelt. Nichtsdemzutrotz gibt es allerhand -kritische und retrospektive- Literatur, die weit früher ansetzt und sich nicht so weit aus dem Fenster lehnt, was die Definitionshoheit angeht.

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Von: Sebastian https://annalist.noblogs.org/post/2010/12/11/geert-lovink-pit-schultz-jugendjahre-der-netzkritik/#comment-8246 Sat, 11 Dec 2010 11:38:57 +0000 http://annalist.noblogs.org/?p=1242#comment-8246 Lovink ist immer eine Lektüre wert, weil er den richtigen Ton zwischen Aktivismus, Kritik und Selbstkritik trifft. Ich empfehle zudem seine Antrittsvorlesung zu den „Principles of Notworking“ von 2005. Außerdem: Zero Comments, als Buch bei transcript auf Deutsch erschienen.

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