Kommentare zu: Rallye Budapest-Bamako: Tote Kinder, Kühe, Hühner https://annalist.noblogs.org/post/2011/02/08/rallye-budapest-bamako-tote-kinder-kuhe-huhner/ Innenansichten Fri, 18 Feb 2011 11:52:42 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Von: a+ https://annalist.noblogs.org/post/2011/02/08/rallye-budapest-bamako-tote-kinder-kuhe-huhner/#comment-16133 Fri, 18 Feb 2011 11:52:42 +0000 http://annalist.noblogs.org/?p=1419#comment-16133 @anne: der yt-Link ist mittlerweile mit Hinweis auf die yt-Nutzungsbestimmunen abgeschaltet. wtf?

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Von: a+ https://annalist.noblogs.org/post/2011/02/08/rallye-budapest-bamako-tote-kinder-kuhe-huhner/#comment-15549 Mon, 14 Feb 2011 13:10:11 +0000 http://annalist.noblogs.org/?p=1419#comment-15549 @Achim: Doch, mir fällt dazu was ein. Eine Menge sogar.

Ich habe zwei Jahre lang in Afrika gearbeitet und arbeite auch weiterhin mit Afrikanern zusammen. Die offizielle Order an uns, ausgesprochen von den vor Ort verantwortlichen, afrikanischen Kollegen: wenn du ein Tier überfährst, fahr weiter. Wenn du dich korrekt verhalten willst, fährst du zur nächsten Polizeistation und sagst dort bescheid. Dann bekommt der Besitzer ahrscheinlich ärger, denn er ist für sein Vieh vor dem Gesetz verantwortlich und muß dafür sorgen, daß es nicht auf die Straße rennt.

Wenn du einen Menschen anfährst, fahr sofort zur Polizei und sag im Krankenhaus bescheid. Fahr nicht selbst jemanden ins Krankenhaus – du bist sonst nicht nur für Krankenhauskosten verantwortlich, sondern auch für seine Familie.

Wen auch immer ich vor Ort gefragt habe: alle haben das gleiche gesagt. Vom Chef bis zum Hilfstechniker, mit unterschiedlich starken, aber unmißverständlichen Beschreibungen der Konsequenzen.

In unserem Projekt soll es einmal einen Zwischenfall gegeben haben, bei dem ein Kind verletzt wurde und der Fahrer des Projektautos fast gelyncht wurde. In einem anderen Fall, von dem ich sicher weiß, wurde ein Fahrer übel zusammengeschlagen, als er nach seinem (leichten) Unfall dem Unfallopfer helfen wollte. Der Fahrer stammte aus dem Nachbarstaat, was dem ganzen auch noch einen nationalistischen Unterto verpasste.

Bitte nicht mißverstehen: ich rede hier nicht dieser total bescheuerten Ralley das Wort.
Ich käme nie auch den Gedanken, daß Fahrerflucht zu entschuldigen ist.

Mich hat das bei jeder Ortsdurchfahrt beschäftigt. Manchmal hab ich einfach Glück gehabt – beziehungsweise die betreffende Ziege oder Ähnliches. Kinder sind mir nie vors Auto gelaufen, aber die Angst davor ist ein ständiger Beifahrer. Ich währe wahrscheinlich ausgestiegen – oder durchgedreht.

Ich habe während der Zeit dort einen (europäischen) Motorradfahrer sterben sehen, der einen Unfall mit einem Kind hatte. Dem Kind ging es verhältnismäßig gut, aber die Stimmung war natürlich gereizt. Die Leute waren wütend und hatten gleichzeitig Angst davor, daß die Verletzungen des Motorradfahrers auf sie zurückfallen.

Die Erinnerung werde ich nicht mehr los, soviel steht fest.

Wie gesagt: mir fällt da eine Menge zu ein.

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Von: Achim https://annalist.noblogs.org/post/2011/02/08/rallye-budapest-bamako-tote-kinder-kuhe-huhner/#comment-14887 Wed, 09 Feb 2011 10:22:37 +0000 http://annalist.noblogs.org/?p=1419#comment-14887 Dazu fällt einem ja nicht mehr viel ein…

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Von: Die Politik » Rallye Budapest-Bamako: Tote Kinder, Kühe, Hühner https://annalist.noblogs.org/post/2011/02/08/rallye-budapest-bamako-tote-kinder-kuhe-huhner/#comment-14837 Tue, 08 Feb 2011 20:30:52 +0000 http://annalist.noblogs.org/?p=1419#comment-14837 […] Rallye Budapest-Bamako: Tote Kinder, Kühe, Hühner […]

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